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atelier mike mathes

Pavillionstraße 45a . 66740 Saarlouis . Fon: 06831 4896199 . Mobil: 0160 8046 934

 
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Saarlouis-Roden

 

 

 

Newslines

Hilfsaktion für Kinderheim in Haiti
Sonntag 24.Januar 2010

15:00 Uhr bis 19:00 Uhr
im Atelier Mike Mathes
Pavillonstr. 45a
66740 Saarlouis


Mike auf der Verleihung des 22. Kreisumweltpreises im Max-Planck-Gymnasium

alle Photos (Quelle: rodena.de)


Obama - Bild an die Kanzlerin überreicht

Photo: Sven Ehlers


Roland Henz, Gabriel Mahren und Mike Mathes (v.r.) setzten vor dem Rathaus ein Zeichen für Solidarität. Fotos: Sabine Schmitt



Kunstaktion zum Welt-Aids-Tag 2008

Von Mike Mathes

Kettenreaktion

 

Auf zehn Meter langen Bahnen werden Rote Schleifen (red ribbon: internationales Zeichen der Solidarität mit HIV-Infizierten und an Aids Erkrankten) aneinandergereiht. Die einzelnen Schleifen werden von Schülerinnen und Schülern der Erweiterten Realschule Überherrn mit Acrylfarbmittel auf weiß grundierte Leinwand gemalt. Verbunden mit der Malaktion soll das Gespräch mit dem Künstler zum Thema HIV und Aids stehen. Mike Mathes ist selbst seit 25 Jahren HIV positiv. „Wichtig für mein Überleben war und ist mir der offensiv-kreative Umgang mit meiner Infektion.“

 

Die Aktion ist ähnlich eines Staffellaufs konzipiert. Sobald eine Stoffbahn mit der Gliederkette aus red ribbons fertig gestellt ist, malt der Künstler, gleichsam als Bindeglied für die nächste Stoffbahn, eines seiner bekannten Friedenszeichen der Serie „Tausend Augen - für Menschlichkeit und Lebensmut.“ Dann tragen die Schüler die erste Teilkette zum nächsten Einsatzort.

 

Dieser befindet sich am Rathaus in Saarlouis, wo die Stoffbahn am 1.Dez.08, ab 11 Uhr, gut sichtbar zum Mitmalen einlädt. Der Künstler hält dafür mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitete Schablonen, Pinsel sowie rote Acrylfarbe bereit. Oberbürgermeister Roland Henz will damit Gesicht zeigen und ein Zeichen setzen: gerade Jugendliche sind in besonderer Weise betroffen von der Gefahr einer Ansteckung…

 

Die Aktion wird über den Welt-Aids-Tag hinaus weitergeführt und soll möglichst viele Menschen motivieren, sich Gedanken zum Thema zu machen und tatkräftig mitzuhelfen, die Ausbreitung der immer noch nicht heilbaren Krankheit Aids einzudämmen.

 

Alle können sich beteiligen, innehalten und als sichtbares Zeichen eine weitere Schleife der Solidarität aufmalen. Mit jeder Schleife ist eine freiwillige Spende für die Aids-Hilfe Saar verbunden.

 

Über die Aktion, die beteiligten Personen und Sponsoren kann man sich auf den Internetseiten www.mikemathes.de und www.tausend-augen.com auf dem Laufenden halten.

 

Erste Aktionsbeteiligte sind die Erweiterte Realschule Überherrn, das Rathaus Saarlouis, die Gaststätte 7. Himmel/Altstadt Saarlouis, die Ludwigsapotheke Saarlouis, Bock&Seip Saarlouis, Hyundai Emrich Saarlouis und das Max Planck Gymnasium Saarlouis.

 

Weitere Interessierte können sich unter atelier@mikemathes.de melden oder anrufen unter 06831-4896199.

 

Die Kunstaktion von Mike Mathes ist urheberrechtlich geschützt und Bestandteil seiner Kunst- und Hilfsaktion „Tausend Augen – für Menschlichkeit und Lebensmut.“ Sie soll dazu beitragen, das Thema Aids ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit Nachdruck, in alle Bereiche der Gesellschaft zu bringen. Einerseits, um zu verhindern, das Infizierte ausgegrenzt werden, andererseits um darüber aufzuklären, wie jede und jeder sich vor einer Ansteckung mit dem Erreger HIV schützen können.

 

Weitere Informationen zum Thema HIV und Aids und zur Arbeit der Aids-Hilfe Saar sind unter www.aidshilfesaar.de zu finden.

20 Cent Scan 1 | 20 Cent Scan 2


Ottmar Schreiner zeigt im Atelier Mike Mathes Gesicht

Grüße an Gabi Köster

Tausend Augen in China


Aktionen

Bild Bericht 1 | Bild Bericht 2

Kunstaktion zur EM im Atelier Mike Mathes

Augen, Gesichter, Spielszenen zur EM 08 vereint in einem monumentalen Gemälde ( Tableau 4m auf 2m), Öl auf Leinwand.

Der Künstler ist bekannt für seine Aktionen, in denen der Mensch in den Mittelpunkt gerückt wird. Seine Kunst und Hilfsaktion Tausend Augen für Menschlichkeit und Lebensmut vereint immer mehr Menschen unter dem Zeichen des friedlichen Miteinanders.

Mathes möchte auch dieses Mal Menschen dazu bewegen, für ein Friedensprojekt Gesicht zu zeigen. Alle sind eingeladen, Spieler und Spielszenen vorzuschlagen, die unbedingt in das Gesamtkunstwerk hineingehören.

Bis die ersten Vorschläge eintreffen, fängt Mathes schon mal an, die Augen der Spieler zu malen. Porträts werden folgen und Spielszenen, für die Mathes auf zahlreiche Vorschläge hofft. Die sehr aufwändige Aktion will der freischaffende Künstler erstmal über freiwillige Unterstützung finanzieren. Mathes: „Die Ideen sprudeln und wollen umgesetzt werden, generell bleibt wenig Zeit, auf die Suche nach Sponsoren zu gehen. Gerne empfängt der Künstler Interessierte nach vorheriger Vereinbarung (06831 4896199) im Atelier.

Seine Sonderserie im Rahmen der eingetragenen Kunstaktion Tausend Augen (www.tausend-augen.com) enthält ab der Ziffer 200 für das Auge von Jens Lehmann alle Augen der beteiligten Spieler (Quelle Sportbild Sonderheft). Eine Originalzeichnung kosten 200 EUR, fotografische Reproduktionen 35 EUR. Von allen Einnahmen gehen 10 Prozent an Hilfseinrichtungen im Saarland: an die Aids-Hilfe Saarland, an das Demenzzentrum Saarlouis und das Ronald Mc Donald Haus Homburg. 
„Ich möchte die vereinende Kraft des Fußballspiels darstellen. Jeder Vorschlag ist willkommen. Sie können mich im Atelier besuchen, mir eine E-Mail an atelier@mikemathes.de (z.B. Snapshots) schicken oder auf einer Karte notieren, was Sie am Fußballsport bewegt: Atelier Mike Mathes, Pavillonstraße 45a, 66740 Saarlouis.“

Der besondere Clou. Es gibt die Möglichkeit, sich selbst in das Bild hineinmalen zu lassen. Das eigene Auge, das Gesicht oder auch die ganze Gestalt. Am einfachsten geht das über ein scharfes Foto. Ansonsten bedarf es einer Sitzung, die beim Auge etwa 30 Minuten, beim Porträt etwa 2 Stunden sowie im Falle der ganzen Gestalt zwei Termine beansprucht. Sie können also mit Philipp Lahm (zeigt Gesicht auf einer Broschüre der Aids-Hilfe), Michael Ballack, Lukas Podolski, Miroslav Klose (Schirmherr Ronald Mc Donald Haus Homburg), dem Bundestrainer Joachim Löw und allen anderen Spielern der Nationalmannschaft auf einem Bild Gesicht zeigen für Menschlichkeit und Lebensmut.

In manchen Augen spiegeln sich Reflexe eigentümlicher „Sterne“ wider, deren Form inspiriert ist vom „Euro Pass“ Ball.

„Da ich die Dimensionen für das Gesamtwerk nicht auf Keilrahmen gespannt aus dem Atelier bekomme, müssen die Bildteile zum Zwecke des Transports aufgerollt werden. Damit das Ölfarbmittel nicht bricht, hab ich ein spezielles Verfahren entwickelt. Ich bitte alle, die meine Arbeit schätzen, mich bei meiner Mammutaufgabe zu unterstützen. Als Dank biete ich eine umfangreiche filmische, fotografische und textliche Dokumentation an. Außerdem veröffentliche ich mein Werk zur EM in einem großen Hochglanz-Kalender (für 2009) zum Thema Frieden. Es können sich auch schon Interessierte melden, die das Kunstwerk in ihren großzügig bemessenen Räumlichkeiten präsentieren möchten.

Überweisungen unter dem Stichwort EM-Tausend Augen bitte auf das Konto 237411087,

BLZ 59350110 Kreissparkasse Saarlouis.

Zum 3. Todestag von Papst Johannes Paul II.

Einladung zur Gedenkveranstaltung im Atelier Mike Mathes

Eine Veranstaltung im Zeichen der Kunstaktion Tausend Augen für Menschlichkeit und Lebensmut

Zusammen mit dem Kloster Heiligenborn: Pater Johannes Wittenkämper, Pater Franz Menke und Pater Günter Becker übernehmen symbolisch die Totenwache von 14h bis 21.37h, dem Zeitpunkt des Todes von Papst Johannes Paul II. Auch der römisch- katholische Laienorden Societas Urielis beteiligt sich, sowie Soldaten der Kaserne Merzig auf der Ell.

Fortsetzung der „Dynamischen Kunstaktion Papst-Requiem“, gestartet am Todestag, dem 2. April 2005.

Lolek-Gesicht Jesus

Das Porträt eines Mannes, dessen Blick die Ewigkeit der Jugend ausstrahlt.

Karol Jozef Wojtyla hörte in seiner Jugend auf den Namen Lolek. So auch der Titel des Bildes.

Im Blick des jungen Lolek steckt die kompromisslose Forderung, Idealen treu zu bleiben. Im Gesicht der Jugend allgemein zeigt sich (günstigenfalls) naiver Glaube an die unendliche Vielfalt, alles scheint möglich. Mit dem Alter kann der Tatendrang nachlassen, Wünsche und Hoffnungen werden aus Angst herausgefiltert oder wegen mangelnder Aussichten auf Erfolg aussortiert.

Die Gemälde der hiermit beginnenden Serie verstehen sich als Suche nach dem gewinnenden Blick der Jugend. Lolek steht nicht ohne Grund an erster Stelle. Der spätere Papst JPII hat viel erreicht, so hat er den Dialog mit der Jugend in aller Welt aufgenommen:

„Ihr seid entschlossen, eine gerechte, freie und blühende Gesellschaft aufzubauen…Ich hatte in meiner Jugend dieselben Überzeugungen. Gott wollte, dass sie ihre Feuerprobe in einem Krieg erfuhren, dessen Gräuel meine Familie nicht verschonten. Ich sah diese Überzeugungen auf vielerlei Weise herabgewürdigt… Lasst euch nicht zu Werkzeugen machen!“ (Belo Horizonte, Brasilien, 1.Juli 1980).

Einige seiner Ziele blieben auch auf der Strecke. So entschuldigte er sich bei den Frauen für die Benachteiligung durch die Kirche, hatte er doch nichts an den dafür verantwortlichen Strukturen ändern können. Auch in der wichtigen Frage um die Vorbeugung von Aids hat er keine schlüssigen Antworten gefunden.

Die Aktion versteht sich als Gesprächsangebot an alle, die uns am Todestag von Johannes Paul II in meinem Atelier besuchen wollen: Pater Johannes Wittenkämper (14h-16h), Pater Franz Menke (16h-18h), Pater Günter Becker von 18h-21.37h stellen sich den Fragen zum Leben des Papstes, aber auch allgemeinen Fragen zum (katholischen) Glauben und dem Leben im Kloster.

Neben der neuen „Lolek“- Serie werden die acht, teils großformatigen Werke zu sehen sein, außerdem Fotos und Mitschnitte der zahlreichen Gottesdienste (zu jedem neuen Bild wurden neue Messen gelesen) im Kloster Heiligeborn in Bous, im Dillinger Dom oder in der Peter und Paul Kirche in Beaumarais, außerdem Bildbände und umfangreiche (in mehreren Jahren zusammengetragen) Presseschau.

Jesus ist als junger Mann (33) am Kreuz gestorben. 2000 Jahre danach hat er uns seine hoffnungsfrohe, jugendliche Sicht als wichtigstes Erbe zurück gelassen. Trotz und wegen des Martyriums und des Todes am Kreuz ist es dieser Aspekt der Hoffnung, der den christlichen Glauben trägt. Der Papst sah sein Leben als Nachfolge im Leiden Christi und hinterließ uns seine letzte Botschaft: „Ich bin froh, seid Ihr es auch.“

Viele Menschen verlieren schon früh ihre Zuversicht. Schlimme Verhältnisse führen dazu, dass Hoffnung schwindet. So greift auch bei uns die Armut immer weiter um sich. Unterschiedliche Interessen werden gegeneinander ausgespielt.

Lolek, mit festem, dynamischem Blick, steht neben dem des alten und gebrechlichen Papstes. Ich möchte alle dazu einladen, im Stillen aber auch im anschließenden Gespräch des Papstes zu gedenken. Des Papstes, der besonders Kinder und Jugendliche um sich scharte und damit ein Zeichen setzte für den unverstellten Blick. Ich wünsche mir, dass die Diskussion über sein Leben fortgesetzt wird. Nur so kann auf den Tisch kommen, was uns mit ihm verbindet und was uns von Ihm trennt.

Vom Gemälde, das den Papst in seiner Jugend zeigt, können unterschiedliche „Regenbogen-Bildnisse“ erworben werden. Mit dem Erlös will ich meine Kunst- und Hilfsaktion Tausend Augen weiter voranbringen. Ein weiteres Angebot soll zur Ausstellung im Jahre 2009 führen. Alle, ob jung oder alt, die sich eindeutig zu wichtigen Fragen der Zeit äußern und mit ihren Taten dafür gerade stehen, können sich bei mir melden und sich zu besonderen Konditionen porträtieren lassen. Vorlage kann eine Foto aus der Jugend sein oder auch ein Gespräch, durch das ich die Gesichtzüge, vor allem aber den Blick, herausarbeite.

Es geht mir hier nicht um Jugendkult, im Gegenteil. Statt vordergründiger Zementierung jugendlichen Aussehens, geht es mir um die Bewahrung eines wesentlichen Aspektes von Jugend und christlichem Glauben gleichermaßen: Trotz aller Widrigkeiten die Hoffnung nicht zu verlieren. Dazu gehört naiver Glaube, der auch mal das nicht Überprüfbare an erste Stelle setzt. Dieser jugendlichen Naivität, die sich auch im hohen Alter findet, möchte ich nachspüren und ihr in/mit jedem Werk neu begegnen.

Ich versuche, die Kosten für diese Aktion auf unterschiedlich starke Schultern zu verteilen.

Bildlegende Lolek - Gesicht Jesus: Das Gemälde ist in der Technik Öl auf Leinwand (60cmx80cm)gemalt. Die Farbgebung erinnert an Popart. Rot und Weiß stellt auch den Bezug zu seiner polnischen Heimat her. Die Gesichtszüge sind mit Schwarz und Blau herausgearbeitet. In der angebotenen exklusiven Serie von Fotoreproduktionen spiegeln sich die Facetten des vielfältigen Lebens wider. Bei jedem Abzug handelt es sich um ein signiertes Unikat. Hauptthema im Bild ist das Charisma des Papstes. Hier im eindringlichen und gewinnenden Blick des jungen Lolek festgehalten. ( Siehe auch ausführlichere Aktions- und Bildbeschreibung auf www.papst-requiem.de oder www.tausend-augen.com).

Einlass ist der 3. Todestag, am 2.April 2008 um 14 Uhr. Es geht bis zu seiner offiziellen Todeszeit um 21.37 Uhr. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Atelier Mike Mathes, Pavillonstraße 45a, 66740 Saarlouis, Telefon 06831-4896199.

 

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